Entry-/Exit-System: Die EU-Außengrenzen werden biometrisch

Das EU-Parlament hat im Rahmen der Smart Borders Initiative die Einführung des gemeinsamen biometrischen Entry-/Exit-Systems, kurz EES, zur Registrierung aller Reisenden aus Drittstaaten beschlossen.

Reisende aus Drittstaaten müssen sich demnach ab 2022 bei der Einreise in Länder des Schengen-Raums an Land-, See- und Luftgrenzen mit vier Fingerabdrücken und Gesichtsbild registrieren lassen. Die biometrischen Daten werden zusammen mit Angaben zur Identität und weiteren Informationen aus dem Reisedokument im EES gespeichert. Jeder Datensatz wird im EES gespeichert, gleicht einem elektronischen Stempel und löst das bisherige manuelle Stempelverfahren ab und wird zur Berechnung des Aufenthaltszeitraums einer Person im Schengen-Raum genutzt. Mit Einführung des EES wird es also deutlich  einfacher, zu überprüfen, ob die zulässige Dauer eines Kurzaufenthalts – höchstens 90 Tage in einem Zeitraum von 180 Tagen – eingehalten wird.

Aufgrund dessen ist es notwendig eine Infrastruktur zu schaffen, die sich den geänderten Anforderungen anpasst und so den anfallenden Mehraufwand entgegen wirkt. Die Implementierung solcher Systeme ist eine große Herausforderung.

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"It's time to get EES-ready"